Für Licht ins Dunkle, am 18.02.2008, um 08:22 Uhr.
Es strahlt (Schlüsselstellen)
Das soll keine Anspielung auf nukleare Katastrophen in unserer Vergangenheit sein, nein, es geht um den Nimbus, der uns alle so fasziniert.
Es geht um den Schein, der das umgibt, wovon wir träumen.
Wir sehen das Objekt nicht, es ist nur die Aura, die uns lenkt.
Und dieses Phänomen der indirekten Attraktion, der Anziehung über Umwege versetzt uns in Bewegung.
Es ist unsere Motivation glaube ich.
Ein Strahl ist wie ein kleiner Weg,
er treibt, und ist man noch so träg′,
er leitet, führt uns nach und nach
an den Ort vom Schlafgemach,
den Ort, der unsre Träume füllt,
uns in gar wilde Freuden hüllt.
Ein Ort vollkommen und so nah,
dort, wo man als Kind schon war.
Zu finden, was man hier verlangt
bringt sehr oft gar schlimmen Schmerz,
muß man doch oft sehr weit reisen,
bis der Blick fällt auf sein Herz.
Das Schimmern, Leuchten und Pulsieren,
was wir oft als Ahnung spüren,
es weist uns wacker unsren weg,
auch wenn ihr nur dunkel seht.
Schlag für schlag kommt man sich näher,
schlag für schlag weiß man es eher,
was es heißt, den Sinn zu finden,
vor sich selbst nicht zu erblinden.
Such in Dir und finde Dich,
vielleicht warte dort schon ich.
(Mittwoch, 26. April 2006, für uns Suchende)